Zeuge vs Ekpo 2 muss verschoben werden


Großes Pech für WBA-Weltmeister Tyron Zeuge: Der Berliner Champion im Super-Mittelgewicht kann am 2. Dezember nicht wie geplant zum Rematch gegen den Nigerianer Isaac Ekpo antreten. Grund: Eine Virus-Infektion hat den 25-Jährigen mitten in der Vorbereitung erwischt.

Der WM-Kampf gegen Isaac Ekpo muss daher verschoben werden. Allerdings soll die Veranstaltung am 2. Dezember in der Potsdamer MBS Arena dennoch stattfinden. Zwar ohne WM-Kampf zwischen Tyron Zeuge und Isaac Ekpo, dafür aber u.a. mit den Schwergewichtlern Burak Sahin und Otto Wallin.

Sauerland-Geschäftsführer Frederick Ness: „Wir wünschen Tyron eine baldige Genesung. Die Box-Gala soll aber auf jeden Fall stattfinden. Vor allen Dingen, weil sich auch andere Sportler auf dieses Datum intensiv vorbereitet haben. Wir wollen den Fans in Potsdam auch ohne den WBA-Titelkampf ein gutes Programm bieten können.“

In den nächsten Tagen wird es weitere Informationen zum Kampfabend am 2. Dezember in der MBS Arena geben.

Eintrittskarten für die Box-Gala am 2. Dezember in der MBS Arena Potsdam sind im Internet bei www.eventim.de sowie unter der telefonischen Ticket-Hotline 01806-570044 erhältlich.

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Für den mit Spannung erwarteten Rückkampf um die WM-Krone zwischen Titelträger Tyron Zeuge und Isaac Ekpo hat der Run auf die Tickets begonnen. Der Berliner Weltmeister freut sich, wieder in Potsdam boxen zu können.

„Hier bin ich Weltmeister geworden – und hier werde ich im zweiten Duell mit Ekpo auch alle offenen Fragen aus dem ersten Kampf klären“, sagt der Sauerland-Champion.

Momentan bereitet sich Zeuge mit Coach Jürgen Brähmer in Schwerin auf die Titelverteidigung vor. Die Stimmung könnte dabei nicht besser sein. Zunächst konnte sich Zeuges Trainer im WBSS-Viertelfinale durchsetzen und mittlerweile steht auch fest, dass Zeuges Teamkollege Araik Marutjan, der sich bei seinem Profidebüt im März die Achillessehne riss, wieder in den Ring steigen kann.

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Zudem wird mit Denis Radovan auch der dritte Sauerland-Boxer aus der Brähmer-Truppe in Potsdam am Start sein.

Zeuge: „Wir haben ein sehr gutes, freundschaftliches Verhältnis im Team. Deshalb ist es immer schön, wenn wir uns zusammen auf Kampfabende vorbereiten können.“

Übrigens: Nachdem Tyron Zeuge im Oktober schon zum „Boxer des Jahres“ bei den German Boxing Awards gewählt wurde, ist der Neuköllner nun auch für die Wahl zu „Berlins Sportler des Jahres“ nominiert. Ab sofort darf unter www.champions-berlin.de/wahl abgestimmt werden.

Dieser Kampf wird alle offenen Fragen über Tyron Zeuge beantworten!

Am 2. Dezember stellt sich der Berliner WBA-Weltmeister im Super-Mittelgewicht erneut Isaac Ekpo. Austragungsort wird erneut die Potsdamer MBS Arena sein. Nachdem das erste Duell nach einer schweren Cutverletzung über Zeuges rechter Augenbraue vorzeitig in Runde fünf endete und der Titelverteidiger aufgrund einer technischen Punktentscheidung den Mann aus Nigeria besiegte, wollen beide dieses Mal keine Zweifel am Ausgang des Kampfes aufkommen lassen.

Team Sauerland und Ekpos Manager Don King einigten sich im Vorwege einvernehmlich auf den Austragungsort Potsdam für das Rematch.

„Ich wollte diesen Kampf unbedingt“, so Weltmeister Tyron Zeuge und fügt hinzu: „Dieses Mal werde ich beweisen, dass ich nicht nur der bessere Boxer, sondern auch der Schlauere Mann im Ring bin.“

Jürgen Brähmer (39) zeigte seinem Schützling am gestrigen Freitag bereits, wie es geht. Der ehemalige Weltmeister im Halbschwergewicht zeigte nach seinem Abstieg ins Super-Mittelgewicht eine hervorragende Leistung, schlug den 12 Jahre jüngeren US-Boy Rob Brant durch eine einstimmige Punktentscheidung (119:109, 118:110 und 116:112) in Schwerin. Somit steht Brähmer im Halbfinale um die „Ali Trophy“ gegen Callum Smith aus England, welches Ende Januar/Anfang Februar 2018 ausgetragen wird. Doch vor dieser großen Aufgabe (Smith überragt den Deutschen um 10 Zentimeter) will Brähmer als Coach den nächsten Erfolg einfahren.

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Zeuge: „In seiner Vorbereitung auf Brant habe ich Jürgen bestmöglich im Training unterstützt. Das zahlt er mir jetzt zurück und ich belohne uns mit einem Sieg über Ekpo – so einfach ist das!“

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Im nächsten Jahr will Schwergewichtler Burak Sahin richtig durchstarten und sich seinen ersten Titel in der Königsklasse des Boxens holen, doch vorher muss der Berliner am 2. Dezember in Potsdam einen „wilden Eber“ aus dem Wege räumen!
„The Wild Boar“ nennt sich der italienische Routinier Sergio Romano (9-9-2) selbst. Der 37-Jährige ist mit seinen nur 1,85m kein Riese, dafür aber ein Fighter, der seine Siege erst im „Spätherbst“ seiner Karriere einfuhr. Romano: „Ich möchte nur sagen, dass ich nicht zum Verlieren nach Deutschland komme. Sahin wird sich wundern.“

Den 26-jährigen Berliner lassen solche Aussagen kalt. „Darauf reagiere ich gar nicht. In den letzten Monaten habe ich einige Veränderungen in meinem Leben, vor allen Dingen im sportlichen Bereich, vorgenommen. Dies war sehr positiv. Ich werde daher ich am 2. Dezember den „wilden Eber“ zähmen und 2018 für meinen ersten Titelkampf bereit sein.“

Besonders freut sich Sahin, dass es wieder nahe der Heimat zur Sache geht. Sahin: „Mein letzter Kampf war am 7. Oktober in Stuttgart – und auch da haben mich viele Fans begleitet. In Potsdam werde ich ein Heimspiel haben – und ich will meinen Fans einen tollen Kampf bieten.“

Das will sein ehemaliger Trainingspartner natürlich auch vor heimischer Kulisse leisten. Tyron Zeuge trifft im Hauptkampf des Abends zum zweiten Mal auf den Nigerianer Isaac Ekpo, um seinen WM-Titel im Super-Mittelgewicht zu verteidigen.

Eintrittskarten für die Box-Weltmeisterschaft am 2. Dezember in der MBS Arena Potsdam sind im Internet bei www.eventim.de sowie unter der telefonischen Ticket-Hotline 01806-570044 erhältlich.



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