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Nach Europa- Und Afrikameisterschaft: Flensburger Freddy Kiwitt Will Erneut Punkten

Nach Europa- Und Afrikameisterschaft: Flensburger Freddy Kiwitt Will Erneut Punkten
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Dritter Kampf, drittes Land, dritter Sieg? Weltergewichtler Kiwitt (18 Profikämpfe, 16 Siege, 9 K.O.s) boxt am 9. November bereits zum dritten Mal in diesem Jahr. Hierfür betritt er erneut die internationale Bühne: Austragungsort ist die dänische Stadt Vejle, 120km nördlich der deutschen Grenze. Der Gegner wird in Kürze bekannt gegeben.

„Nach der Europameisterschaft in London und der Afrikameisterschaft in Ghana, freue ich mich sehr auf den Kampf in Dänemark.“, äußert sich Freddy Kiwitt. Auch wenn es die Vita des Boxglobetrotters auf den ersten Blick nicht verrät, verbindet ihn einiges mit dem Land der Wikinger „Ich bin nahe der dänischen Grenze an der Ostsee aufgewachsen und habe beim DGF Flensborg, dem Sportverein der dänischen Minderheit, mit dem Boxen begonnen. Daher ist es schon etwas Besonderes, nun in Dänemark im Ring zu stehen.“

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Den Sommer verbrachte Kiwitt in Hamburg, wo er IBO-Weltmeister Sebastian Formella bei seiner Kampfvorbereitung vor dem Titelgewinn unterstützte. In der Vergangenheit war der gefragte Trainingspartner auch schon beim Weltmeister im Weltergewicht Julian Williams in den USA sowie bei seinem langjährigen Trainingspartner und Kumpel Leichtgewichtsweltmeister Richard Commey in London beim Sparring im Einsatz. Mit einem Sieg im nächsten Kampf hofft Kiwitt nun auch selbst dem Gewinn der Weltmeisterschaft ein wenig näher zu kommen. Einen großen Schritt in Richtung weltmeisterlicher Ehren machte er bereits mit dem Gewinn der WBO Europameisterschaft im Februar, auf welche im Juli die ABU Afrikameisterschaft für den Halb-Liberianer folgte. Inzwischen listet die WBO Kiwitt auf Platz 13 der Weltrangliste.

Derzeit bereitet er sich in seiner Wahlheimat London, wo er mit seiner Verlobten lebt, auf den Kampf vor. Die Meisterschaftsgürtel sind allerdings nicht der größte Stolz im Hause Kiwitt – diesen Platz besetzen Söhnchen Monrovia sowie Schwester Ashanti. Daran könnte wohl auch ein Weltmeisterschaftsgürtel nichts ändern.

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