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Jürgen Brähmer Statement: Zeuge vs Fielding, Sauerland

Jürgen Brähmer Statement: Zeuge vs Fielding, Sauerland

Vielen Dank für Eure Unterstützung und Eure Nachrichten und Kommentare. Tyron hat gestern leider nicht das abgerufen, was er kann. Den Schuh zieh‘ ich mir als Trainer natürlich als Erstes an und übernehme auch die volle Verantwortung dafür. Wir wollten genau so boxen. Hohes Tempo, aggressiv nach vorne, um an den langen Händen von Fielding vorbeizukommen. Tyron war einfach fest, hat zu viel mit Kraft und Druck versucht und viel zu wenig Kombinationen geschlagen. Gerüchte, dass wir absichtlich verloren haben, weise ich zurück. Das ist totaler Quatsch. An dieser Stelle auch hier noch einmal einen herzlichen Glückwunsch an Rocky Fielding und sein Team, die sehr gut eingestellt waren und insbesondere an seiner Deckung seit dem Smith-Kampf gut gearbeitet haben. Ich stehe zu meiner Kritik, die ich direkt nach dem Kampf geäußert habe: Die Vorbereitungszeit war sehr kurz, mussten uns um alles selber kümmern, es gab keine Rückkampfvereinbarung, was bei einer freiwilligen Titelverteidigung schon seltsam ist. Das sollen keinesfalls Ausreden sein, aber Tyron ist 26 Jahre jung und man hat gesehen, dass er die Unterstützung und ausreichend Vorbereitungszeit braucht. Wer mich kennt, der weiß, dass ich ein sehr ehrgeiziger Sportler bin und mich schützend vor meine Sportler stelle. Ich stehe hinter Tyron und weiß, was er zu leisten imstande ist.

Thema:  Jürgen Brähmer im Hauptkampf von "German Edition" Vol. 1

Zu den Ereignissen nach Ende des Kampfes:

Rocky war der bessere Boxer und ich gratuliere ihm zum Sieg. Tyron hat nach der dritten Runde keine Mittel mehr gefunden, den Kampf zu seinen Gunsten zu entscheiden. Als Trainer übernehme ich natürlich die Verantwortung und stehe hinter Tyron. Als er schwer am Körper getroffen war, habe ich aus Fürsorgegründen das Handtuch geworfen. In diesem Zuge habe ich eine mittelgroße PET-Wasserflasche, die ich in der anderen Hand hielt, hinter mich von der Ringecke auf den Hallenboden geworfen. Als ich aus der Reaktion der Frau Sauerland schloss, dass sie nass geworden ist, bin ich zu ihr hingesprungen und habe ihr versichert, dass ich sie nicht treffen wollte. Es kann keine Rede davon sein, dass ich auf einen der Beteiligten gezielt geworfen habe. Wenn ich ziele, treffe ich. Gerne hätte ich mich auch direkt auf der Pressekonferenz erklärt, leider wurde ich zu dieser nicht eingeladen. Der von Sauerland erhobene Vorwurf, ich hätte mich kriminell verhalten, dient allein dazu, die eigenen Fehler zu kaschieren, nämlich keinen Rückkampf zu vereinbaren. Wenn Sauerland in der Lage ist, trotzdem einen Rückkampf zustande zu bringen, dann soll er das tun. Ich stehe dem nicht entgegen.

Thema:  Jürgen Brähmer im Hauptkampf von "German Edition" Vol. 1

Einen schönen Sonntag wünscht,

Jürgen Brähmer