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Legende Jimmy Lennon Jr. ruft Sebastian Formella zum Ring

Legende Jimmy Lennon Jr. ruft Sebastian Formella zum Ring

Die Fightcard steht, die Boxer sind bereit und das Ambiente ist hergerichtet. Jetzt fehlt nur noch das i-Tüpfelchen, welches dem Ganzen den entschiedenen Glanz verleiht. Für letzteres soll ein Mann aus den USA verantwortlich sein, dessen Stimme seit fast drei Jahrzehnten um die Welt geht. Die Rede ist von Jimmy Lennon Jr., 60, der am 06. Juli die Hamburger CU Arena betretet wird, um die Hauptkämpfer der Gala von EC Boxing anzukündigen. Ein Hauch von Las Vegas soll dabei in die Hansestadt einziehen.

Lennon gilt neben Michael Buffer als der beste Ringsprecher im Boxen, rief u.a. Größen wie Mike Tyson und Floyd Mayweather in den Ring. Der Mann hat zweifelsohne alles gesehen, was der Sport hergibt, geht seinen Job aber mit der selben Ernsthaftigkeit an wie vor rund einem Vierteljahrhundert, als er seine Karriere begann. Mit seinem Zutun wird das Event, welches angeführt wird von der IBO-WM zwischen Thulani Mbenge und Sebastian Formella, zu einem mehr als nur sportlich interessanten Ereignis.

Neben dem WM-Kampf werden noch weitere tolle Duelle an dem Abend stattfinden. So boxt Igor Mikhalkin gegen seinen starken Landsmann Timur Nikarkhoev um den Interimstitel der IBO und Michael Wallisch, Erik Pfeiffer und Nikola Milacic werden ebenfalls in den Ring steigen. Sowohl Hamburg1 als auch Streaming-Plattform DAZN werden die Fightcard übertragen – das Einschalten wird sich lohnen!

Igor Mikhalkin will sich in Hamburg für WM empfehlen

Es ist gerade einmal etwas über ein Jahr her, da lief Igor Mikhalkin (24 Kämpfe, 22 Siege, 10 Knockouts) in die heiligen Hallen des Madison Squarden Garden Theaters ein, um Weltmeister zu werden. Ihm gegenüber stand dabei niemand geringeres als Sergey Kovalev – ein Mann, den man zweifelsohne schon jetzt zu den besten Halbschwergewichtlern aller Zeiten zählen kann. Ein monumentales Erlebnis für Mikhalkin, der über ein Jahrzehnt explizit auf so eine Chance hingearbeitet hatte. Auch wenn es am Ende nicht zu einem Sieg reichte, hatte der 34-jährige Russe an jenem New Yorker Abend Blut geleckt.

Nun will Mikhalkin in seiner sportlichen Heimat Hamburg den nächsten Großangriff starten. Gegen seinen Landsmann Timur Nikarkoev (23 Kämpfe, 21 Siege, 14 Knockouts) wird er im Rahmen von Sebastian Formellas WM-Kampf am 06. Juli um den Interimstitel der IBO boxen. Mit einem Sieg würde er automatisch jede Menge Aufmerksamkeit auf sich richten. Um dies zu erreichen, schindet sich der technisch versierte Rechtsausleger seit Wochen im ECB-Gym am Normannenweg – es scheint fast, als müsse man ihn bremsen.

„Igor ist einer unser Boxer, mit dem wir international für Furore sorgen können. Er setzt den Standart, den wir erreichen wollen“, schwärmt Erol Ceylan, Chef von EC Boxing. Aktuell ist das Halbschwergewicht ohne klare Nr.1 – alle vier großen Weltverbände führen einen unterschiedlichen Weltmeister. Bei so einer Lage ergeben sich für die außenstehenden Boxer durchaus jede Menge lukrative Optionen. Mikhalkin gehört ohne wenn und aber zu der Gruppe der heißen Verfolger.

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