Igor Mikhalkin besiegt Doudou Ngumbu


Der amtierende IBO-Weltmeister im Halbschwergewicht Igor Mikhalkin (21 Kämpfe, 20 Siege (9 K.o.’s), 1 Niederlage) konnte am gestrigen Abend seinen Titel gegen Doudou Ngumbu (35 Kämpfe, 31 Siege (14 K.o.’s), 4 Niederlagen) erfolgreich verteidigen. Mikhalkin dominierte zu jeder Zeit das Kamfgeschehen und siegte am Ende klar und deutlich mit 177-111 und zweimal 116-112. Für Mikhalkin war es die erste Titelverteidigung seit er seinen IBO-Weltmeistertitel im Mai mit einer beeindruckenden Vorstellung gegen den hoch gehandelten Südafrikaner Thomas Oosthuizen gewonnen hatte.

„Ich bin sehr glücklich. Einen Titel zu gewinnen ist das eine, ihn zu verteidigen eine ganze andere Herausforderung. Ich möchte im nächsten Jahr am liebsten einen Vereinigungskampf“, erklärt Mikhalkin. Namen wie Adonis Stevenson oder Artur Beterbiev würden dann auf den Halbschwergewichtler warten. Letzterer müsste noch schlechte Erinnerungen an Mikhalkin haben. Als Amateur unterlag er Mikhalkin in allen drei Duellen. Promoter Erol Ceylan ist stolz auf seinen Weltmeister: „Ich habe großes Vertrauen in die Fähigkeiten von Igor. Ich weiß, er kann immer das Tempo anziehen, sich während eines Kampfes perfekt auf den Gegner einstellen. Er kann vielen in der Weltspitze sehr gefährlich werden“, so Ceylan.

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Heute kommt es in Frankreich zum dritten Aufeinandertreffen zwischen Igor Mikhalkin (21 Kämpfe, 20 Siege (9 K.o.’s), 1 Niederlage) und Doudou Ngumbu (35 Kämpfe, 31 Siege (14 K.o.’s), 4 Niederlagen). Beim gestrigen Wiegen brachte der Titelverteidiger mit 79,3 Kilogramm exakt das Limit. Doudou Ngumbu wurde bei 78,5 Kilogramm eingewogen. Für Mikhalkin ist es die erste Titelverteidigung seit er seinen WBO-Weltmeistertitel im Mai mit einer beeindruckenden Vorstellung gegen den hoch gehandelten Südafrikaner Thomas Oosthuizen gewonnen hatte. „Ich fühle mich sehr gut. Die Vorbereitung verlief optimal. Ngumbu wird im dritten Anlauf alles versuchen, um mich zu bezwingen, aber ich werde meinen Gürtel wieder mit nach Hamburg nehmen“, erklärt Mikhalkin. Nach der erfolgreichen Titelverteidigung könnten Namen wie Adonis Stevenson, Sergey Kovalev oder Artur Beterbiev warten. Letzterer müsste noch schlechte Erinnerungen an Mikhalkin haben.

Als Amateur unterlag er Mikhalkin in allen drei Duellen. Momentan fokussiert sich der in Russland geborene aber nur auf die kommende Aufgabe Doudou Ngumbu. „Ich möchte im nächsten Jahr große Kämpfe machen, am liebsten eine Titelvereinigung!“ Mit seinen guten Platzierungen in den Ranglisten ein realistisches Ziel. Bei der WBC ist Mikhalkin die Nr. 6, bei der IBF die Nr. 8. Jetzt heißt es aber erst einmal „Titelverteidigung in Cannes“. Der Kampfabend wird von Canal+ übertragen.

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In der Boxwelt ist es eher die Ausnahme, dass amtierende Weltmeister ihre Titel im Ausland verteidigen. Für den IBO-Weltmeister im Halbschwergewicht Igor Mikhalkin ist es fast die Regel. Am 2. Dezember trifft Mikhalkin (21 Kämpfe, 20 Siege (9 K.o.’s), 1 Niederlage) im „Palestre“ auf Doudou Ngumbu (35 Kämpfe, 31 Siege (14 K.o.’s), 4 Niederlagen). Ursprünglich sollte er gegen den „Bombardier Catalan“ Mickael Diallo (18 Kämpfe, 16 Siege (13 K.o.’s), 2 Unentscheiden) boxen. Der schlagstarke Franzose wollte für den WM-Kampf vom Supermittel- ins das Halbschwergewicht aufsteigen, musste aber verletzungsbedingt absagen. Jetzt trifft Mikhalkin auf Ngumbu, den er bereits zweimal besiegen konnte, zuletzt im Juli 2013 in Frankreich. Frankreich scheint ein gutes Pflaster für den Halbschwergewichtler zu sein: Insgesamt dreimal nacheinander konnte er seinen EBU-Europameistertitel in Frankreich erfolgreich verteidigen. Jetzt folgt für den „Franzosen-Schreck“ der mittlerweile fünfte Auftritt in Frankreich, diesmal als amtierender Weltmeister. „Igor ist ein Weltmeister mit Format“, so Ceylan. „Er hat in Frankreich immer großartige Kämpfe geliefert und das fachkundige französische Boxpublikum honoriert gute Leistungen. Igor genießt in Frankreich großen Respekt und Anerkennung.“

Seinen IBO-Titel hatte Mikhalkin im Mai mit einer beeindruckenden Vorstellung gegen den hoch gehandelten Südafrikaner Thomas Oosthuizen gewonnen. Nun folgt die erste Titelverteidigung – und die gleich in der Ferne. „Ich habe kein Problem meinen Titel auf der ganzen Welt zu verteidigen. Ich bin Sportler und möchte mich mit den Besten messen“, erklärt Mikhalkin. Nach der erfolgreichen Titelverteidigung könnten Namen wie Adonis Stevenson, Sergey Kovalev oder Artur Beterbiev warten. Letzterer müsste noch schlechte Erinnerungen an Mikhalkin haben. Als Amateur unterlag er Mikhalkin in allen drei Duellen. Momentan fokussiert sich der in Russland geborene aber nur auf die kommende Aufgabe Doudou Ngumbu. „Der letzte Kampf war sehr intensiv, ich werde ihn also nicht unterschätzen. Aber ich glaube auch, dass ich durch die zwei Siege gehen ihn mental im Vorteil bin“, so Mikhalkin und ergänzt: „Ich möchte im nächsten Jahr große Kämpfe machen, am liebsten eine Titelvereinigung!“ Mit seinen guten Platzierungen in den Ranglisten ein realistisches Ziel. Bei der WBC ist Mikhalkin die Nr. 6, bei der IBF die Nr. 8. Jetzt heißt es aber erst einmal „Titelverteidigung in Cannes“. Der Kampfabend wird von Canal+ übertragen. Ob der Kampf auch in Deutschland zu sehen ist, steht aktuell noch nicht fest. Ein heißer Dezember für den Boxstall aus Hamburg: Am 15.12. boxt Christian Hammer in Russland gegen Alexander Povetkin, am 16.12. Karo Murat gegen Dominic Bösel.



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