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German MMA Championship – GMC 15 am 30.06 in Ulm

German MMA Championship - GMC 15 am 30.06 in Ulm

MARIO WITTMAN vs. NIHAD NASUFOVIC

Am 30. Juni findet in der Ulmer ratiopharm Arena die German MMA Championship 15 (GMC) statt. Im Hauptkampf steht das Duell von Marco Knöbel und Jan Gottvald um den Titel im Halbschwergewicht an. Aber auch die weiteren Ansetzungen des Abends versprechen hochkarätigen Kampfsport. Eines der spannendsten Matches ist dabei das Aufeinandertreffen von Mario Wittmann „Fist of Buddha“ und Nihad Nasufovic. Hier trifft die aktuelle Nr. 10 im Mittelgewicht auf die Nr. 3.

Du scheinst etwas Pech mit denen Gegner zu haben: Erst solltest Du bei Aggrelin kämpfen, wo Dein Gegner einfach nicht erschien ist und bei GMC 15 solltest du eigentlich gegen Daniel Dörrer kämpfen.

Schon seit Beginn meiner Profi-Karriere bin ich dafür bekannt, dass mir extrem viele Gegner absagen. Es gab bisher nur zwei Kämpfe, die von Anfang an standen und nicht geändert wurden.

Woran liegt das?

Wenn ich ein Grappler wäre, dann würden sie kämpfen, weil sie wissen, dass sie keine Cuts bekommen. Aber da ich bin ein guter Striker bin, enden meine Kämpfe meistens mit einem K.o. oder zumindest mit Platzwunden für den Gegner. Daher  sagen sie ab oder erscheinen einfach nicht. Das ist traurig für mich, denn ich versuche immer, gegen die Top 20 anzutreten. In  meinem Alter brauch ich nicht mehr meine Statistiken auffüllen, ich versuche, nur gegen die Stärksten zu kämpfen, denn ich muss es mir einfach selbst beweisen. Ich bin kein Fan von diesem ganzen Social Media Quatsch, ich bin Old School und will einfach nur gut kämpfen.

Wie schätzt Du Deinen Gegner Nihad Nasufovice in?

Nihad hat bisher nur zwei Namen gekämpft, der Rest war ziemlich unbedeutend. Aber er ist mir lieber als Dörrer, denn es bringt mir mehr, gegen ihn zu kämpfen. Ich mag seinen Kampfstil, er ist gut, er wartet ab, er hat ein gutes Auge, er ist schnell. Ich kann mich überall mit ihm messen, ob am Boden, im Ringen oder im Stand.

Kämpfst und trainierst Du immer noch in Thailand?

Ich trainiere überwiegend in Los Angeles bei LA King MMA, da geht es auch bald wieder hin. In Bangkok habe ich mit Superbon Banchamek im Buakaw Gym trainiert, das war natürlich eine Riesenehre. Ich habe aber auch zwei Gyms in Ingolstadt, da habe ich mir tolles Team aufgebaut. Die MMA Szene in Deutschland hat einen Riesensprung gemacht und es kommen Leute von überall her, um zu trainieren und sich gegenseitig zu unterstützen.

Sieht man Dich auch wieder im  Muay Thai oder K1?

Das wäre Quatsch, finanziell und sportlich bringt mir das nichts. MMA ist die Champions League im Kampfsport.

Hast Du eigentlich auch noch einen bürgerlichen Beruf oder etwas gelernt?

Ich hab eine Lehre als Schlosser gemacht und habe auch immer noch einen Teilzeitvertrag. Wenn die Karriere mal nicht mehr ist, dann kann ich immer zu meinem alten Beruf zurück. Meine beiden Gyms laufen aber auch gut. Ich kämpfe wirklich nur aus Leidenschaft.

Du bist Buddhist, wie bist Du dazu bekommen?

Wenn Du in einer schlechten Gegend aufwächst, musst Du Dich beweisen. Ich hab nie kriminelle Sachen wie Drogenhandel gemacht, aber ich war einfach der geborene Prügler und ich hab mir nie was sagen lassen. Meine Mutter und mein Trainer waren damals verzweifelt. Er  meinte, dass ich mich bei vielen Sachen nicht im Griff habe und mein Leben ändern muss. So bin ich mit 18 Jahren zu einem Kumpel nach Japan gereist und dort wurde mir die Philosophie des Buddhismus mehr oder weniger eingeprügelt.

Wie kann man denn bitte Buddhismus einprügeln?

Ich komm ja aus dem traditionellen Kyokushin  Karate und konnte damals beim Training in Japan einfach nicht ruhig sein. Immer wenn ich dann auffällig wurde, musste ich meditieren. Ich saß Ewigkeiten auf meinen Knien im Zazen und wenn ich mich bewegt habe, hab ich mich den Stöcken eins raufbekommen. Letztendlich habe ich die Philosophie so verinnerlicht. Deswegen sage ich „eingeprügelt“, aber das meine ich im positiven Sinne.

Und wie bist Du zur „Faust Buddhas“ geworden?

Nach Japan bin ich durch Thailand gereist, um mich dort selber zu finden. Ich wusste, ich muss mein Leben ändern. Ich habe mir dann den Buddhakopf auf meine Faust tätowieren lassen, um mich immer an die Philosophie zu erinnern. Wenn ich mal auf dumme Gedanken komme oder mich nicht im Griff habe, schaue ich auf meine Hand und sage mir: Mach, was Du für richtig hältst aber denk an die Philosophie, die anderen Menschen hilft und Dir selbst geholfen hat.

Als ich dann meine ersten MMA Kämpfe als Amateur gemacht habe, hatte ich 2-3 Knockouts mit dem linken Haken – also dort, wo Kopf Buddhas tätowiert ist. Irgendwann hat ein Reporter mal gesagt: „Die Faust Buddhas“ hat wieder zugeschlagen. So ist der Name entstanden.

Was sind Deine nächsten Ziele?

Im Sport werde ich erstmal kürzer treten, aus privaten Gründen – aber positive private Gründe. Sonst würde ich direkt im September in Köln wieder antreten. Ich erlebe jetzt meinen zweiten Frühling, so wie Nordin Asrih, der mit seinen 39 Jahren einfach alles weghaut.

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Nordin Asrih vs. Dragan Pesic

Am 30. Juni werden bei GMC 16 in der Ulmer Ratiopharm Arena die besten Kämpferinnen und Kämpfer Deutschlands antreten. Mit dem Kampf von Deutschlands MMA Pionier Nordin Asrih vs. Dragan Pesic kommt nur ein besonderes Highlight dazu. Der charismatische Düsseldorfer Asrih ist einer der bekanntesten Kämpfer Deutschlands, auch als Referee sehr gefragt und als Coach von bspw. Ex-GMC Champion Mohamed Grabinski erfolgreich.

Nordin, Deine Auftritte sind inzwischen rar gesät, umso mehr freuen wir uns, dass Du am 30.06. bei GMC mit dabei bist – fast ein Jahr nach deiner Titelverteidigung im Leichtgewicht gegen Vaso Bakocevic bei Superior FC. Wie wählst Du Deine Kämpfe aus – und warum GMC 16 in Ulm?

Ich bin sehr involviert in dem Sport, ich baue die Amateurszene in Deutschland stark mit auf, hab mein eigenes Gym, bin als Referee weltweit unterwegs und bin auch immer wieder bei großen Veranstaltungen – da juckt es einfach.Ich hab in meiner ganzen Karriere noch nie so einen langen Break von 12 Monaten gehabt. Jetzt habe ich einfach wieder Bock gehabt, einen Fight zu machen und GMC ist die perfekte Gelegenheit dafür.

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Wie lief die Vorbereitung – Du warst im Trainingslager?

Mein Trainingslager war bei Ryan Bader und Javier Torres in Arizona. Ich hab als Sparringspartner die Jungs unterstützt, vor allem Javier Torres, mit dem ich damals bei TUF war. Ich habe ihm fünf Wochen bei seiner Vorbereitung gegen Neiman Gracie geholfen. In erster Linie für ihn, aber eigentlich sollte ich ja meinen Titel im Mai verteidigen. Der Kampf ist leider ausgefallen und da hat GMC gut gepasst, da ich eh im Training war.

Wie schätzt Du Deinen Gegner, Dragan Pesic ein und was ist Deine Voraussage für den Kampf?

Pesic ist ein gestandener Kämpfer mit 28 Kämpfen. Er ist ein sehr guter Allrounder, Brownbelt im Jiu Jitsu, also sehr stark auf dem Boden, mit einem sehr unorthodoxen Striking. Er ist sehr schwer zu lesen, weil er aus jeder Bewegung unorthodoxe Schläge wirft. Er ist sehr flexibel und hat eine gefährliche Guard, aber auch K.o. Power. Aber egal, ich bin für alles bewaffnet. Je länger der Kampf dauert, desto besser findet er rein. Daher werde ich den Bodenkampf vermeiden und den Kampf in der ersten, spätestens Mitte der zweiten Runde beenden. Ich gehe davon aus, dass ich ihn K.o. haue.

Du bist jetzt 39 Jahre. Hast Du Dir einen Zeitpunkt gesetzt, zu dem Du aufhörst? Du bist ja schon mal 2015 zurückgetreten, wenn auch nur für ein halbes Jahr, seitdem marschierst Du mit Siegen durch.

Damals sind familiäre Sachen vorgefallen, ich hatte einen schweren Verlust in der Familie, daher musste der Sport erstmal zurückstehen. Ich wollte nicht mehr diesen Druck, dass ich immer trainieren muss, da hatten erstmal andere Sachen Vorrang.

Ich bin gesund und fühle mich gut. Ich habe meinen Ernährungs- und Trainingsplan mittlerweile so optimiert, dass ich genau weiß, wann ich was zu tun habe. Das sieht man an meiner Leistung und an meiner körperlichen Verfassung. Man sollte nie aufhören, wenn alles vorbei ist, sondern wenn es am schönsten ist. Aber momentan denke ich nicht ans Aufhören. Da sind noch ein paar Kämpfe drin – auch wenn man die vielleicht an einer Hand abzählen kann. Aber das werden alles gute Jungs und gute starke Fights sein.

Könnte denn einer der Kämpfe gegen Nick Hein sein? Ihr habt ja noch eine Rechnung offen.

Einen Kampf gegen Nick Hein nehme ich jederzeit an, auch mit nur zwei Wochen Vorlauf. Er ist ja wieder im Leichtgewicht. Ich hoffe, sein Gegner in Hamburg fällt aus, denn ich wäre der erste Ersatz für diesen Kampf. Theoretisch muss er diesen Kampf annehmen, aber da wir ja alle wissen, dass er keine Eier in der Hose hat, wird er diesem Kampf nie zustimmen. Er weiß genau, dass er den Arsch vollkriegt von mir.

Nick hatte ja schon einmal die Chance gehabt, gegen mich zu kämpfen. Es gab ein offizielles Angebot der UFC für diesen Kampf. Aber Nick Hein hatte diese Hosen voll, dieses kleine Mädchen. Darum ist er runter ins Federgewicht gewechselt.

Was steckt denn hinter Deinem Beef mit Nick Hein? Wie ist das Ganze gestartet?

Nick Hein ist eine menschliche Enttäuschung für mich. Er gibt vor etwas zu sein, was er nicht ist. Für mich ist er kein Kämpfer. Ein Kämpfer geht raus und versucht, einen Kampf zu beenden und macht nicht einen Marathonlauf im Cage und ruht sich auf einem Schlag pro Runde aus. Die Fehde zwischen mir und ihm ist privater Natur, er hat einfach schlecht über mich geredet. Wenn er das gerne ausbügeln möchte, dann soll er gegen mich antreten, ich nehme das jederzeit gerne an.

Du warst auch mal sein Trainer.

Nick ist eine Gym-Nutte. Der läuft von Gym zu Gym und wechselt nach jedem Kampf das Team. Bei mir war er ein halbes Jahr, ich habe ihn gegen James Vick in Texas vorbereitet. Ich habe ihn damals mental extrem aufbauen müssen. Der Dank dafür war ein Arschtritt.

Dein Ziehsohn Mohamed Grabinski kämpft bei der gleichen Veranstaltung wie Du gegen Benjamin Brandner. Wie schätzt Du seinen Kampf ein?

Mo hat in letzter Zeit richtige Brocken gehabt, er hat Fights gehabt. Er hat immer kleine Fehler gemacht, die ihm zu Verhängnis geworden sind, da fehlt halt einfach die Erfahrung, Er hat immer deutlich erfahrenere Jungs gekämpft, da kann man sich keine Fehler erlauben. Benjamin Brandner ist ein Gegner auf Augenhöhe, da gehen wir Back to the Roots. Er ist genauso alt wie Mohammed, der hat genauso viel Kampferfahrung, das ist ein ausgeglichenes Match, in dem jeder seine Stärken hat, aber ich sehe Mohammed von der physischen Voraussetzung und vom Biss her vorne.

Siehst Du ihn auch bald in der UFC?

Er hat definitiv das Zeug, um in der UFC zu kämpfen. Er hatte sehr viele Trainingspartner, die gestandene Kämpfer in der UFC sind. Wenn man sieht, wie er da mithält, weiß man, dass er das Zeug hat. Aber er hat gerade geheiratet, muss im Gym mehr machen, weil ich viel als Referee unterwegs bin, da will ich ihm nicht mit dem Leistungsdruck belasten. Es gab schon Anfragen der UFC, aber da fand ich ihn noch zu jung, um ihn da reinzuschmeißen. Jetzt hat er das Alter und die Erfahrung, wenn er die nächsten 4-5 Kämpfe gut hinter sich bringt, dann kann man darüber reden.

Was hältst Du von dem Promi-Kampf Thorsten Legat vs. Dominic Harrison? Bringt das dem Sport etwas oder ist das Klamauk?

Ich finde so etwas sehr gut. Das sind ja auch ganz normale Männer, die sich wie jedermann gerne messen. Unabhängig vom Background, ob Sänger, Schauspieler oder auch Fußballspieler, das zählt für mich nicht. Das Kämpfen ist in jeder DNA, das hat jeder Mensch. Der Kampf ist eine genetische Programmierung über Jahrtausende, das kann man nicht einfach abstellen. Es tut dem Sport gut, wenn Prominente sich messen.

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Ich beobachte das ja in den Sozialen Netzwerken, die geben Gas, die reißen sich den Arsch auf. Der Kampf ist ja eigentlich die Belohnung, die Vorbereitung ist der härteste Teil. Die müssen sie erstmal durchstehen und die Jungs ziehen das durch. Das muss einfach honoriert werden mit Respekt.

Vielen Dank für das Gespräch, Nordin.

Titelkampf für Marco Knöbel

Die German MMA Championship (GMC), die erfolgreichste deutsche MMA-Veranstaltungsreihe, macht zum ersten Mal Station im Süden Deutschlands. In der Ulmer Ratiopharm Arena werden die besten Kämpferinnen und Kämpfer Deutschlands gegen internationale Herausforderer antreten. Kampfsportfans können sich auf eine rundum stark besetzte Fightcard und großartige Stimmung freuen.

Im Titelkampf steht Marco Knöbel aus Donaueschingen. Der 34-Jährige trainiert bei Deutschlands erfolgreichsten UFC-Kämpfer Peter Sobotta. In seiner Heimat Donaueschingen leitet er das Kampfsportstudio „MFF Marcos Free Fight Club“. Das Halbschwergewicht kann auf vier Siege in Folge zurückblicken. Erst einmal musste er überhaupt in seiner Karriere eine Niederlage hinnehmen. Das war im Jahr 2012 und seitdem ist Knöbel auf der Gewinnerstraße. Die ehemalige Nummer drei im Halbschwergewicht fühlt sich im Stand und am Boden wohl, bekannt wurde er im Grappling für seine Überraschungsangriffe mit dem ‚Flying Armbar‘.

Sein Coach Peter Sobotta ist zuversichtlich: „Marco kämpft gegen Jan Gottvald. Bei dem Kampf kommt es darauf an, wer seinen Stempel aufdrücken kann. Wenn Marco das Ding auf dem Boden und im Clinch halten kann, dann wird Marco gewinnen. Wenn es Marco nicht gelingt, den Kampf auf den Boden zu bringen, wird es schwer werden, denn Jan ist relativ gut im Stand. Von dem her ist es ein klassisches Duell Grappler gegen Striker, wobei Marco natürlich auch im Stand kämpfen kann. Schön dass es ein Titelkampf ist, das ist natürlich super für uns. Ich freu mich drauf! Und ich gehe davon aus, dass wir mit dem Titel nach Hause fahren.“

Knöbel über seinen bevorstehenden Kampf: „In Ulm zu kämpfen ist ein echter Heimvorteil für mich, denn es werden viele Freunde und Fans anreisen. Es ist echt schön, wenn man so einen Rückenwind hat, dann will man noch mehr alles geben. Für mich ist es eine große Chance, um den Titel zu kämpfen. Das ist eine super Chance, Deutschland zu beweisen, dass ich einer der besten Kämpfer des Landes bin.

Sein Gegner ist Jan Gottvald aus der Tschechoslowakei. Der 25-Jährige, der im tschechischen MMA Ranking auf Platz 4 geführt wird, hat eine eindrucksvoll 6-1 Bilanz. Eine schwere Aufgabe für Knöbel, der nach einem Jahr verletzungsbedingter Auszeit wieder in den Cage steigt. Es geht um den Titel im Halbschwergewicht bis 93 kg.

Ein weiteres Highlight des Abends wird die Auseinandersetzung des aktuellen Titelträgers im Leichtgewicht Mohamed Grabinski gegen den Schweizer Benjamin Brandner sein. Grabinski ist die aktuelle Nummer zwei im deutschen Leichtgewicht und zählt zu den besten deutschen Kämpfern. Mit einem Sieg will sich der Düsseldorfer für internationale Aufgaben empfehlen. Siegt Brandner, wäre er sofort für einen Titelkampf im Gespräch.

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NICOLE STOLL vs. CLARIE LOPEZ

Die German MMA Championship (GMC), die erfolgreichste deutsche MMA-Veranstaltungsreihe, macht zum ersten Mal Station im Süden Deutschlands. In der Ulmer Ratiopharm Arena werden die besten Kämpferinnen und Kämpfer Deutschlands gegen internationale Herausforderer antreten. Im Hauptkampf stehen Marco Knöbel und Jan Gottvald, es geht um den Titel im Halbschwergewicht.

Genauso wie Hauptkämpfer Marco Knöbel kommt auch Nicole Stoll vom Planet Eater Gym und trainiert dort mit Deutschlands erfolgreichstem UFC Kämpfer Peter Sobotta. Stoll zählt zu den besten Nachwuchstalenten Deutschlands und konnte ihre letzten drei Kämpfe gewinnen. Die Gegnerin der 29-Jährigen aus Baliingen ist die Französin Claire Lopez vom Team Blackout.

Ihr Trainer Peter Sobotta über den bevorstehenden Kampf: „Nicole hat mit Claire Lopez aus Frankreich eine gute Gegnerin, die hab ich schon länger auf dem Schirm gehabt. Lopez ist sehr jung und relativ unbekannt, aber was ich von ihr gesehen hab, sieht sehr gut aus. Das wird kein einfacher Kampf für Nicole, aber sie hat seit ihrem Sieg in Bulgarien gegen Christina Stelliou einen guten Sprung gemacht. Ich glaube, dass sie gewinnen kann, wobei wir uns auf einen harten Kampf einstellen und demensprechend läuft die Vorbereitung.“

Stoll, die die Kampfsportschule Stoll in Sigmaringen betreibt, über ihre Gegnerin: „Ich denke, dass sie im Stand und auf dem Boden fit ist und aggressiv nach vorne gehen wird. Ich erwarte einen wirklich guten Fight. Ich glaube, dass wird der beste Fight, den ich bisher in meiner Karriere machen werde.“

„Die Vorbereitung läuft gut, ich fühle ich mich fit. Technisch habe ich noch einen Sprung gemacht. Aber ich muss noch Gewicht machen und darf momentan keine Schokolade und Eis essen, das ist hart.“ Das wird aber nach dem Kampf nachgeholt, so Stoll: „Ich habe eine Liste, da kann ich mir aufschreiben, was ich mir danach holen werde. Ganz oben steht Schokolade und Schoko-Eis und Schoko-Sauce.“

Eigentlich wollte Stoll Zahnmedizin studieren, aber es kam anders: „Ich hab Zahnarzthelferin gelernt, dann habe ich mein Abitur gemacht und wollte Zahnmedizin studieren. Ich wollte mir zum Studium was dazu verdienen und habe bei meinen Vater in seiner Kampfsportschule gearbeitet. Ich habe zwei Jahre bei ihm gelernt und konnte dann die Kampfsportschule vor einem Jahr im Januar übernehmen. Bis dahin war es eine Jiu-Jitsu Schule, ich habe ein MMA-Gym draus gemacht. So kann ich meine Schüler gleich als Sparringspartner nehmen.“

Fightcard:

Titelkampf im Halbschwergewicht:

Marco Knöbel vs. Jan Gottvald

Nordin Asrih vs. Dragan Pesic

Mario Wittmann vs. Nihad Nasufovic

Mohamed Trabelsi vs. Paata Tschapelia

Djamil Chan vs. Daguir Imavov

Nicole Stoll vs. Claire Lopez

Denis Arslan vs. Khurshed Kakhorov

Jan Zander vs. Nemanja Nikolic

Peter Böhm vs. Chris Abdul

Felix Schiffahrt vs. Manuel Antic

Erik Enzensberger vs. Shota Gvasalia

Ahmad Halimson vs. Kirill Surikow

Christian Jungwirth vs. David Depannemaker

Souffain Haj Hajdou vs. Sylvester Hasny

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