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Alexander Dimitrenko trifft in Frankreich auf Olympiasieger Tony Yoka

Alexander Dimitrenko trifft in Frankreich auf Olympiasieger Tony Yoka

Keine Verschnaufpause für die Athleten von EC Boxing! Am 13. Juli wird es das Hamburger Schwergewicht Alexander Dimitrenko (46 Kämpfe, 41 Siege, 26 Knockouts) nach Südfrankreich verschlagen – allerdings nicht um die pralle Sonne zu genießen, sondern um die nächste große boxerische Herausforderung anzugehen. Wie zuletzt in den USA trifft der 36-jährige Hüne auf einen Lokalmatadoren. Mit dem Olympiasieger von 2016, Tony Yoka (5 Kämpfe, 5 Siege, 4 Knockouts), steht ihm dabei sogar ein richtig großer Name gegenüber.

Der bereits angedeutete Auftritt in Carson, Kalifornien Ende April verlief mehr als unglücklich für „Sascha“, eine Schulterverletzung sorgte dafür, dass er sich im Kampf gegen Andy Ruiz gezwungen sah, noch vor Beginn der zweiten Kampfhälfte aufzugeben. Der gleiche Ruiz schockte dann wenige Wochen später die Boxwelt, als er im Madison Square Garden von New York Superstar Anthony Joshua spektakulär entthronte. Ein klares Signal für Dimitrenko, dass er weiter am Ball bleiben muss, denn die Türen im Schwergewicht sind derzeit weit aufgerissen.

Eine große Gelegenheit nun das Duell am 13. Juli in der Azur Arena in Antibes, immerhin steht Gegner Yoka – gemessen an seiner Popularität – noch ganz am Anfang seiner Profilaufbahn und war zudem ein Jahr inaktiv. Mit einem Sieg will der in der Ukraine geborene Dimitrenko seiner Karriere nochmal neuen Schwung verleihen und einen letzten Angriff in Richtung Spitze wagen. Denn wer wagt, gewinnt in der Regel auch.

Alexander Dimitrenko: „Ich habe nichts zu verlieren!“

Nicht mehr lange ist es hin, dann wird es wieder ernst für Alexander Dimitrenko. Das 37-jährige Schwergewicht von EC Boxing, das erst vor wenigen Tagen Geburtstag feierte, tritt den Weg nach Antibes, Südfrankreich an, um abermals nach den Sternen zu greifen. Ihm gegenüber steht dabei der Lokalmatador Tony Yoka, seines Zeichens Olympiasieger 2016 und große Hoffnung in der höchsten Gewichtsklasse des Boxens. Als selbige galt auch Dimitrenko einst, doch nun ist er in der Position des alten Hasen: „Ich weiß, dass ich nicht mehr der Jüngste bin, aber ich habe noch viel vor“, zeigt sich der gebürtige Ukrainer selbstbewusst. Nach Andy Ruiz’ Sensationssieg über Anthony Joshua ist auch ihm bewusst, dass sich im Schwergewicht schnell viel verändern kann und das längst abgeschriebene Boxer auf einmal wieder im Rampenlicht stehen können.

Yoka gilt bei Zuschauern und Experten als Favorit, er hat die Jugend und die weiße Weste im Kampfrekord auf seiner Seite, dürfte entsprechend selbstbewusst an die Sache herangehen. Dimitrenko war vor rund 2 Jahren in einer ähnlichen Situation, traf in Schweden auf den damals gefürchteten KO-Puncher Adrian Granat. An dem Tag gelang ihm die Überraschung, er schlug Granat sensationell in Runde 1 KO und war über Nacht wieder mittendrin im großen Geschäft. Womöglich wittert „Sascha“ ähnliches für Samstag, er habe „nichts zu verlieren“, wie er sich bescheiden gibt. Die Zeit für große Momente ist jetzt.

Der Kampf wird am 13. Juli in Frankreich vom Pay-TV-Sender Canal+ übertragen und erhält dortzulande eine große mediale Aufmerksamkeit. Mit der Azur Arena in Antibes hat man zudem eine moderne, dem Kampf würdige Austragungsstätte gefunden.