Dominic Bösel mit klarem TKO-Sieg


Eine denkwürdige „Großveranstaltung“ ging am Samstagabend in Arena Leipzig mit einem „Doppelschlag im Halb-Schwergewicht“ zu Ende. Vor über 5.500 begeisterten Zuschauer sicherte sich SES-Fighter Dominic Bösel seinen dritten Gürtel und Europameister Robert Stieglitz konnte mit einem Unentschieden seinen Titel verteidigen.

SES-Fighter Dominic Bösel bleibt auch in seinem 24. Kampf seiner Profikarriere ungeschlagen. Gegen die ungeschlagene finnische Hoffnung Sami „Boom Boom“ Enbom setzte er sich mit einem Tko-Sieg nach 2:59 Minuten in der sechsten Runde durch. Damit vereint der 27-jährige aus Freyburg/Unstrut als erster Boxer der Welt nun neben dem WBO-Inter-Continental- und dem WBA-Continental- auch den IBF-Intercontinental-Titel im Halb-Schwergewicht.

Dabei begann der Kampf recht kontrolliert. Bösel startete seine Dominanz erst zum Ende der ersten Runde. Sami Enbom versuchte zwar noch die Ringmitte zu halten um etwas die Kontrolle zu gewinnen. Aber Dominic Bösel hatte immer eine Antwort parat und konterte den Finnen ein ums andere Mal geschickt aus. Dabei ging er immer wieder auf den Körper, setzte Treffer in Richtung der Leber von Sami Enbom oder kontrollierte gegen den Rechtsausleger den Kampf über die Führhand und mit Treffern der rechten Geraden.

Die Treffer zum Körper hatten in der sechsten Runde die folgerichtige Wirkung. Nach einem linken Haken zum Körper und an den Kopf kniete Sami Enbom das erste Mal ab und wurde angezählt. Dominic Bösel attackierte, wie im Vorlauf des Kampfes angesagt, die „finnische Airline“ im Anschluss gnadenlos mit Trefferwirbeln, die seinen Kontrahenten weitere Male auf die Bretter schickten. Nach dem Enboms „Fahrwerk“ das vierte Mal „abknickte“, beendete der Ringrichter den Kampf ganz kurz vor dem Gong zur Pause.

Thema:  Bösel vs Enbom: PK O-Töne - Boxen Arena Leipzig

Dominic Bösel sagte nach dem Kampf: „Ich habe ihn ein paar Runden mit boxen lassen und gewusst, dass ich ihn irgendwann richtig treffe. In der sechsten Runde war es dann soweit und die „finnische Airline“ war in finalen Turbulenzen. Ich bin jetzt bei drei Verbänden ganz oben platziert. Jetzt muss dann mal der WM-Kampf her.“

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